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Joule

Joule

Das Joule [] ist die abgeleitete SI-Einheit der gleichnamigen Größen Energie, Arbeit und Wärmemenge. Benannt ist die Einheit nach James Prescott Joule. Nach den unterschiedlichen Arten der Herleitung sind auch die Bezeichnungen Newtonmeter und Wattsekunde gebräuchlich: 1 Joule = 1 Newton · 1 Meter = 1 N · 1 m = 1 Watt · 1 Sekunde = 1 W · 1 s = 1 Coulomb · 1 Volt = 1 C · 1 V Ein Joule ist gleich der Energie, die benötigt wird, um:
- über die Strecke von einem Meter die Kraft von einem Newton aufzuwenden oder
- für die Dauer einer Sekunde die Leistung von einem Watt aufzubringen. Ein Gramm Wasser wird um ein Kelvin erwärmt, wenn man 4,18 Joule an Energie zuführt. In SI-Basiseinheiten berechnet sich ein Joule als: : 1~ = 1~ = 1~\frac Weiterhin ist ein Thermodynamischer Kreisprozess nach ihm benannt, der Joule-Prozess.

Umrechnung in andere Energie-Einheiten


- Elektronenvolt
  - 1 eV = 1,60219·10-19 Joule
- Erg (cgs-System)
  - 1 erg = 10-7 J
- Kalorie
  - 1 calIT (international) = 4,1868 J; 1 J = 0,23885 calIT
  - 1 calth (thermochemisch) = 4,184 J; 1 J = 0,23901 calth
  - 1 cal15 (14,5–15,5 °C) = 4,18580 J; 1 J = 0,23890 cal15
- Kilowattstunde
  - 1 kWh = 3,6·106 J
- Kilotonne
  - 1 ktTNT := 4,186 · 1012 J : Die Einheit ktTNT (Energieäquivalent von 1000 Tonnen des Sprengstoffs TNT) wurde auf genau 1012 cal definiert; sie wird vor allem zur Größenangabe von Atomwaffen verwendet.

Siehe auch

Größenordnung (Energie) - eine wertmäßige Zusammenstellung von alltäglichen und unalltäglichen Energien, die uns umgeben, ideal um Größenvergleiche aufzustellen. Kategorie:SI-Einheit ja:ジュール ko:줄 ms:Joule

SI-Einheitensystem

Das Internationale Einheitensystem, auch einfach SI (Abk. für frz.: Le Système international d'unités) genannt, verkörpert das moderne metrische System und ist das am weitesten verbreitete Einheitensystem für physikalische Einheiten. Es entstammt ursprünglich den Bedürfnissen der Wissenschaft und Forschung, ist aber mittlerweile auch das vorherrschende Einheitensystem für Wirtschaft und Handel. In der Europäischen Union und den meisten anderen Staaten ist die Benutzung des SI im amtlichen oder geschäftlichen Schriftverkehr gesetzlich vorgeschrieben. Durch das SI werden physikalische Einheiten zu ausgewählten Größen festgelegt. Die Auswahl erfolgt – unter Berücksichtigung der geltenden wissenschaftlichen Theorien – nach praktischen Gesichtspunkten. Nicht-physikalische Größen, zum Beispiel wirtschaftliche oder sozialwissenschaftliche Größen, werden im SI nicht definiert. Das SI wurde 1954 beschlossen und beruht heute auf sieben per Konvention festgelegten Basiseinheiten zu sieben entsprechenden Basisgrößen. Für die Überwachung der Konsistenz und Eindeutigkeit des SI ist das BIPM zuständig. National sind die metrologischen Staatsinstitute zuständig, für sie hat sich vor kurzem die Abkürzung NMI (= national metrological institute) eingebürgert. NMI sind in Deutschland die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), in der Schweiz das Bundesamt für Metrologie und Akkreditierung (METAS), in Österreich das Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV), in Großbritannien das National Physical Laboratory (NPL) und in den USA das National Institute of Standards and Technology (NIST). In der DDR war die zuständige Behörde das Amt für Standardisierung, Messwesen und Warenprüfung (ASMW). Grundsätzlich können physikalische Größen auch in anderen als SI-Einheiten angegeben werden. In Teilgebieten von Forschung und Wirtschaft sind diese heute weiterhin gebräuchlich und je nach Gesetzeslage teilweise zulässig. Einheiten aus unterschiedlichen Einheitensystemen sollten jedoch nach Möglichkeit nicht gemischt verwendet werden.

Geschichte

Am Ende des zweiten Weltkrieges existierten nach wie vor eine Reihe verschiedener Einheitensysteme und auch systemlose Einheiten in der Welt. Manche davon waren Variationen des metrischen Systems (MKS-System), andere basierten auf dem Angloamerikanischen Maßsystem. Man erkannte, dass weitere Schritte nötig wären, um die Einrichtung eines weltweiten Maßsystems zu fördern. Daher wurde 1948 eine internationale Studie in Auftrag gegeben, um herauszufinden, welche Bedürfnisse bezüglich Maßeinheiten in den Bereichen Wissenschaft, Technik und Bildung vorhanden waren. Aufgrund der Ergebnisse wurde 1954 entschieden, dass ein internationales System auf sechs Basiseinheiten aufbauen sollte. Die sechs empfohlenen Basiseinheiten waren Meter, Kilogramm, Sekunde, Ampere, Kelvin und Candela. 1960 wurden die Einheiten dieses Systems nach der französischen Bezeichnung Système International d'Unités SI-Einheiten genannt. 1971 kam als siebte Basiseinheit das Mol hinzu und wurde an die 6. Stelle zwischen Kelvin und Candela eingeordnet. Das SI ist heute in der ganzen Welt verbreitet. In vielen Ländern ist sein Gebrauch für bestimmte Anwendungsgebiete, namentlich das Eichwesen oder ganz allgemein den amtlichen und geschäftlichen Verkehr gesetzlich vorgeschrieben. In einigen Ländern werden daneben weiterhin traditionelle Maßsysteme verwendet. In den USA haben sich SI-Einheiten nur in wissenschaftlichem und technischem Kontext durchgesetzt. In Großbritannien sind die traditionellen Einheiten aus vielen Bereichen zurückgedrängt worden, halten sich aber zum Beispiel für Entfernungs- und Temperaturangaben. Viele Physiker haben lange Zeit an dem CGS-Einheitensystem festgehalten, das namentlich im Bereich der Festkörperphysik und der physikalischen Chemie handhabbarere Größenordnungen liefert (z. B. Dichten von 1 g/cm³ statt 1000 kg/m³) und in der Elektrodynamik (Gaußsches Einheitensystem) ohne die Basiseinheit Ampere und damit ohne die Pseudo-Naturkonstante ε0 auskommt. Die Kapazität eines Kondensators wird dann in Zentimeter angegeben, wobei ein Zentimeter ungefähr einem Picofarad entspricht. Spätestens in den 1990er Jahren sind die meisten Hochschul-Lehrbücher jedoch auf SI-Einheiten umgestellt worden. Siehe auch: Geschichte von Maßen und Gewichten, Alte Maße und Gewichte

Anwendung und gesetzliche Grundlagen

Internationale Normen, wie die ISO 1000 oder entsprechende EWG-Richtlinien, haben das SI übernommen. In Deutschland wurden die darin festgelegten Einheiten mit dem Gesetz über Einheiten im Messwesen (Einheitengesetz, 1969) als gesetzliche Einheiten für den amtlichen und geschäftlichen Verkehr eingeführt. Die Ausführungsverordnung zu diesem Gesetz (1970) verweist in seiner aktuellen Ausgabe auf die Norm DIN 1301. Seit 1978 ist die Verwendung von alten Einheiten im amtlichen oder geschäftlichen Schriftverkehr in Deutschland verboten; zu den wichtigsten Ausnahmen hiervon zählt die Millimeter Quecksilbersäule für die Angabe von Drücken in Körperflüssigkeiten (z. B. Blutdruck). In Luft- und Seefahrt werden auch jedoch weiterhin Einheiten aus dem angloamerikanischen Maßsystem angewendet.

Systematik

Eine Einheit hat meist einen (ausgeschriebenen) Einheitennamen und ein Einheitenzeichen. Die Namen sind je nach Sprache mit unterschiedlichen Schreibweisen vorgesehen (z. B. dt. Sekunde, engl. second, frz. seconde). Die Einheitenzeichen sind international einheitlich (z. B. s).- Ausnahmen: Das Liter hat zwei Einheitenzeichen, der Vollwinkel gar keins. Für manche Einheiten (z. B. Karat) sind zwar Einheitenzeichen üblich, oder national festgelegt, aber nicht international vereinbart. Diese Beispiele für Ausnahmen bewegen sich allerdings außerhalb des eigentlichen SI im Bereich der gesetzlichen Einheiten im Messwesen; das Liter wird jedoch zusammen mit dem SI akzeptiert.

Schreibweisen

Einheitenzeichen werden in aufrechter Schrift gesetzt und folgen mit kleinem Zwischenraum dem Zahlenwert, auch bei Prozent und Temperaturangaben in Grad Celsius; vor den Einheitenzeichen der Winkeleinheiten Grad, Minute und Sekunde wird jedoch kein Zwischenraum gesetzt. Die Schreibweisen sind in DIN 1301 geregelt. Bei der Schreibweise von Einheitenzeichen ist die Groß-/Klein-Schreibung zu beachten. So bedeutet beispielsweise die Angabe "5 s" fünf Sekunden, während "5 S" fünf Siemens bedeutet. Der erste Buchstabe des Einheitenzeichens einer nicht zusammengesetzten Einheit wird groß geschrieben, falls die Einheit nach einer Person benannt ist. Zwei Ausnahmen dieser Regel stellen das nicht nach einer Person benannte Liter mit den beiden Einheitenzeichen l und L sowie das bisher übliche Zeichen "Kt" für die außerhalb des SI stehende Einheit metrisches Karat dar. In eckigen Klammern stehen ausschließlich Formelzeichen (per Konvention kursiv geschrieben) oder der Name der Einheit. Man liest die Klammer folgendermaßen: Die Einheit (von) <Inhalt der Klammer> ist: .... Zulässige Schreibweisen sind zum Beispiel: :[v]=\frac\quad ::bedeutet: "Die Einheit der Geschwindigkeit ist Meter durch Sekunde." :[P]_=\frac\quad ::bedeutet: "Die SI-Einheit der Leistung ist Kilogramm-Quadratmeter durch Kubiksekunde." Einheitenzeichen in eckigen Klammern führen zu einer falschen Aussage: Die eckigen Klammern dürfen nicht um Einheitenzeichen gesetzt werden. Angaben wie [kg] sind nicht zu verwenden, auch nicht zur Beschriftung von Koordinatenachsen in graphischen Darstellungen (s. DIN 1313).

Basiseinheiten

Die Basiseinheiten und -größen des SI werden nach praktischen und theoretischen Gesichtspunkten durch die CGPM festgelegt. Ihre Definitionen sind nicht endgültig, sondern werden in ständiger Arbeit mit dem fortschreitenden Stand der Messtechnik weitergeführt. Im SI entsprechen die sieben Basisgrößen den sieben Basiseinheiten. Um die Basiseinheiten für Anwendungen mit unterschiedlichsten Größenskalen verwenden zu können, werden bestimmte Vorsilben wie Kilo oder Milli verwandt. Diese werden auch bei abgeleiteten Einheiten sowie teilweise Einheiten anderer Systeme verwandt.

Abgeleitete Einheiten mit besonderem Namen

Das Internationale Einheitensystem umfasst neben den Basiseinheiten auch abgeleitete Einheiten, die aus einer oder mehreren dieser Basiseinheiten durch Multiplikation oder Division zusammengesetzt sind. Das eindeutig bestimmte Potenzprodukt aus den Basiseinheiten bezeichnet man dabei zwar nicht als Dimension der physikalischen Größe, es ist aber formal gleich aufgebaut. So können beispielsweise Flächen in Quadratmeter () oder Geschwindigkeiten in Meter durch Sekunde (m/s) angegeben werden. Einigen dieser zusammengesetzten Einheiten wurden Namen und Symbole zugeordnet, die selbst wieder mit allen Basis- und abgeleiten Einheiten kombiniert werden können. So eignet sich zum Beispiel die SI-Einheit der Kraft, das Newton (1 N = 1 kg·m/s²), um die Einheit der Energie, das Joule (1 J = 1 kg·m²/s²), synonym als Newton mal Meter auszudrücken. Die folgenden 22 abgeleiteten Einheiten haben eigene Namen und Symbole.

Umgangssprache und Unsitten in Zusammenhang mit Größen und Einheiten

Im allgemeinen (nicht-wissenschaftlichen) deutschen Sprachgebrauch haben sich einige Schreib- und Sprechweisen eingebürgert, die nach dem SI falsch sind:
- Verkürzung von "Grad Celsius" zu "Grad"; der Grad ist eine Einheit des ebenen Winkels.
- Temperaturdifferenzen in Grad statt in Kelvin oder Grad Celsius
- qm statt m²
- ccm statt cm³
- cbm statt m³
- Kilo statt Kilogramm
- Deka statt Dekagramm (insbesondere in Österreich)
- Ampere in deutschsprachigen Ländern mit Akzent geschrieben
- Elektronenvolt statt Elektronvolt
- hochgestellte Zeichen h, m und s für die Angabe von Zeitpunkten in Stunde, Minute und Sekunde (ab Mitternacht) in einer Zeitskala; diese Schreibweise wurde in DIN 1355, Ausgabe Januar 1943, empfohlen.
- m statt min für die Zeiteinheit Minute; diese Schreibweise wurde in DIN 1355 "Zeit" vom Januar 1943 empfohlen, „wenn keine Verwechslung mit m (Meter) möglich ist.“
- Anbringen von Indizes oder anderen Hinweisen an Einheitenzeichen, um auf bestimmte Sachverhalte hinzuweisen, die korrekt zur verwendeten physikalischen Größe gehören
- Upm oder U/min statt der Angabe von Drehzahlen in der Einheit 1/min
- lm statt m (als eine Summe von Einzellängen bei querschnittsgleichen Prismen)
- Weiterverwendung des Pfund
- Gewicht statt Masse: doch hat dies streng genommen nichts mit einem Einheitensystem, sondern lediglich mit Größen-Benennungen zu tun.
- kmh statt km/h (Geschwindigkeitseinheit)
- Stundenkilometer statt Kilometer durch Stunde für km/h
- falsches Einheitenzeichen "VAr" für das Var, den besonderen Namen der Einheit Watt bei der Angabe von Blindleistungen; richtig ist das Einheitenzeichen "var".

Hinweise

# Allerdings gibt es noch Spezialvorschriften in der DIN-Norm DIN 66030 über „die Darstellung von Einheitennamen in Systemen mit beschränktem Schriftzeichenvorrat“ (Schreibmaschine u. ä.) vom Mai 2002. # Was nicht SI-konform ist, kann trotzdem normgerecht oder im rechtlichen Sinne korrekt sein, z. B. der Gebrauch der Winkeleinheit Gon.

Siehe auch


- Liste der Vorsilben für Maßeinheiten
- Metrologie
- Messgeräte
- Elektromagnetische Einheiten, erklärt insbesondere die Festlegung der Konstanten μ0 und ε0

Weblinks


- [http://www.ptb.de/de/publikationen/download/einheiten.pdf SI-Einheiten, gesetzliche und nichtgesetzliche Einheiten in Deutschland] – Broschüre der PTB
- [http://www.metas.ch/de/scales/index.html Bundesamt für Metrologie und Akkreditierung der Schweiz (METAS)]
- http://www.bipm.org/en/si/ Definition der Basiseinheiten (englisch und französisch)
- [http://www1.bipm.org/en/publications/brochure/ SI-Einheiten-Broschüre] des BIPM – erhältlich auf Englisch und Französisch ! ja:国際単位系 ko:SI 단위계 simple:SI th:หน่วยเอสไอ


Arbeit (Physik)

Die physikalische Arbeit (Formelzeichen W) ist eine Energiemenge, die von einem System in ein anderes System übertragen wird. Diese Übertragung erfolgt durch das Wirken einer Kraft entlang eines Weges. Arbeit ist im Allgemeinen wegabhängig und damit auch eine Prozessgröße. In einem konservativen Kraftfeld ist die Größe W der geleisteten Arbeit jedoch wegunabhängig. Arbeit ist das Produkt von einer Kraft F und einem Weg s und wird in der SI-Einheit Joule angegeben. Wenn eine Kraft einen Körper um eine bestimmte Distanz verschiebt, verrichtet sie Arbeit am Körper, die als Energie in diesem gespeichert oder weitergegeben wird. Energie ermöglicht ihrerseits wieder das Verrichten von Arbeit. Wenn die wirkende Kraft in Richtung des zurückgelegten Wegs angreift und konstant ist, gilt für die Arbeit: : W = F \cdot s , wobei F und s Skalare sind. Allgemein wird die Arbeit vektoriell ausgerechnet. Mit \vec F für den Kraftvektor, \vec s für den Distanzvektor und W für die Arbeit gilt :W=\vec F \circ \vec s. Dies ist ein Skalarprodukt und kann auch geschrieben werden als :W= \left| \vec F \right| \cdot \left| \vec s \right| \cdot \cos \alpha, wobei α der Winkel zwischen Kraftrichtung und Distanzvektor sowie |F| der Betrag von F und |s| der Betrag von s ist. Die Arbeit W ist also immer ein Skalar. Der nächste Schritt führt zur Betrachtung gekrümmter Wege und einer sich verändernen Kraft durch Zerlegung der Strecke s in infinitesimal kleine Wegstücke ds und der dazu gehörigen Kraft F. Dann ergibt sich für die Arbeit :W=\int_^ \vec F(s) \circ \mathrm\vec s wobei s_1 bzw. s_2 der Anfangs- bzw. Endpunkt ist. In einem konservativen Kraftfeld ist die Arbeit eines bewegten Massenpunktes Null: W_A-W_B=\int_^~\vec \mathrm\vec-\int_^~\vec \mathrm\vec \Rightarrow W=\oint~\vec\mathrm\vec =0 Die Begriffe Arbeit, Energie, Kraft und Leistung weichen von den im alltäglichen Leben üblichen ab und werden oft unrichtig gleichgesetzt.

Arten der mechanischen Arbeit

Hubarbeit

\mathrm_ =\mathrm_ \cdot \mathrm =\mathrm \cdot \mathrm \cdot \mathrm m ist die Masse des Körpers, g der Ortsfaktor, h die Hubhöhe.

Beschleunigungsarbeit

\mathrm_ = \frac\left( \mathrm^ - \mathrm_^\right) v ist die Geschwindigkeit vor, v_ nach dem Beschleunigen.

Reibungsarbeit

\mathrm_ = \mathrm_ \cdot \mathrm = \mu\mathrm_ \cdot \mathrm F_ ist der Betrag der Kraft mit der der Körper auf die Oberfläche gedrückt wird, \mu die Reibungszahl.

Spannarbeit

\mathrm_ = \frac \cdot \mathrm^ D ist die Federhärte.

Der Begriff der Arbeit in anderen Bereichen der Physik


- Elektrische Arbeit
- Volumenarbeit

Weblinks


- [http://www.physik.uni-muenchen.de/leifiphysik/web_ph09/grundwissen/04goldregel/goldregel.htm „Goldene Regel der Mechanik“] Kategorie:Mechanik ja:仕事

Wärme

Wärme kann sowohl mikroskopisch durch die Kinetische Theorie, als auch makroskopisch durch die Thermodynamik beschrieben werden. Wärme in der Thermodynamik ist über eine Systemgrenze hinweg transportierte thermische Energie. Wärme tritt als Vorgangs- oder Prozess-Größe nur bei dem Vorliegen eines Temperaturgradienten auf. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff Wärme aber häufig mit der thermischen Energie selbst verwechselt. Wärme ist wie Arbeit an Transportvorgänge gebunden und daher eine Vorgangs- oder Prozessgröße, im Gegensatz zu einer Zustandsgröße. Dabei wird thermische Energie aufgrund des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik immer vom System mit der höheren Temperatur in Richtung des Systems mit der geringeren Temperatur übertragen. Dies gilt solange, wie eine Temperaturdifferenz zwischen zwei thermisch gekoppelten Systemen besteht und sich diese noch nicht im thermischen Gleichgewicht befinden. Die übertragene Wärme Q ist meist mit einer Temperaturänderung \mathrmT verbunden: :Q= C_V \; \mathrmT \! Hierbei ist CV die Wärmekapazität bei konstantem Volumen V. Es existieren jedoch auch Systeme, bei denen eine Wärmezufuhr zur Phasenumwandlung und nicht zur Temperaturerhöhung führt, zum Beispiel beim Verdampfen von Flüssigkeiten. Als thermodynamische Größe ist die Wärme eindeutig über den ersten Hauptsatz definiert. Die Einzelheiten der physikalischen Vorgänge, die zum Transport von thermischer Energie führen, sind damit allerdings nicht genau festgelegt. In der Theorie der Wärmeübertragung wird der Wärmestrom nach Jean Baptiste Joseph Fourier mit Hilfe eines Temperaturgradienten definiert. Bei der Wärmeabgabe bzw -aufnahme hat die Masse des Körpers einen direkt proportionalen Einfluss, so dass die Wärme mit Q = c
- m
- dT berechnet werden muss.

Siehe auch

Wärmeleitfähigkeit, Wärmeleitungsgleichung, Wärmedurchgangswiderstand, Kälte, Wärmebad, Wärmezähler, Abwärme, Gasenergie Kategorie:Thermodynamik Kategorie: Eigenschaft ja:熱 Kategorie:Thermodynamik

Newtonmeter

Ein Newtonmeter ist eine abgeleitete SI-Einheit für das Drehmoment (Torsion) und ein herleitende Bezeichnung für Joule, in beiden Fällen wird die Kraft von einem Newton mit der Strecke von einem Meter multipliziert.

Drehmoment

Beim Drehmoment wird die Länge des Hebels mit der Kraft multipliziert.

Arbeit

Die Arbeit wird in Joule über die Strecke von einem Meter wobei die Kraft von einem Newton aufzuwenden ist, definiert.

Auto

Jeder Hub erzeugt ein Drehmoment (T), dennoch wird dort keinerlei Leistung (P) abgegeben. Für die Leistungsabgabe wird die Drehzahl (ω) benötigt: P[\rm]=T[\rm] \cdot \omega[\frac] \cdot 0,10472[\frac] Der Faktor ergibt sich aus dem Umfang einer Umdrehung im Bogenmaß (2·π), dem Umrechnungsfaktor für die Leistung von Watt in Kilowatt (1/1000) und der Zeit von Minuten in Sekunden (1/60) (1 W·s = 1 J = 1 N·m): \frac~=104,719\,755\,120\cdot 10^\frac. Entsprechend für Pferdestärken: P[\rm]=T[\rm] \cdot \omega[\frac] \cdot 0,000142[\frac] \frac~=142,379\,242\,819\cdot 10^\frac. Diese Berechnung lässt sich in jedem Drehmoment-Leistung-Diagramm nachvollziehen. Aus dem Drehmoment(Drehzahl)-Diagramm lässt sich eindeutig das Leistung(Drehzahl)-Diagramm errechnen und umgekehrt. Es sind zwei Darstellungsweisen desselben Sachverhalts. Am Drehmomentdiagramm lässt sich die Charakteristik eines Verbrennungsmotors lediglich leichter ablesen. Leistungsangaben ohne Nennung der Drehzahl sind vergleichbar. Drehmomentangaben ohne Nennung der Drehzahl im Zweifel aber nicht, wenn es sich um sehr unterschiedliche Motortypen handelt. Kategorie:SI-Einheit ja:ニュートンメートル

Meter

Das Meter (v. griech.: μέτρον/métron = Maß, -messer) – auch der Meter, in der Schweiz und Österreich immer der Meter – ist die SI-Basiseinheit der Länge. Das Einheitenzeichen des Meters lautet m und das Formelzeichen der Länge l.

Aktuelle Definition

Das Meter ist definiert als die Strecke, die das Licht im Vakuum in einer Zeit von 1/299.792.458 Sekunde zurücklegt. Zur Umstellung von der Länge eines standardisierten Messstabes auf die zeitbasierte kam es, weil die Messung von Zeiten zwischenzeitlich wesentlich genauer erfolgt, als die Messung von Längen.

Alte Definitionen

Der Definition des Meters gingen einige Vorschläge voraus, eine universelle Längeneinheit zu definieren, die nicht – wie damals üblich – von den Abmessungen der Gliedmaßen des jeweiligen Herrschers abgeleitet war. So schlug der Abt Jean Picard zum Beispiel 1668 vor, als Längeneinheit die Länge eines Pendels zu verwenden, das eine halbe Periodendauer von einer Sekunde hatte (Sekundenpendel). Ein solches Pendel hat die Länge von 0,994 m und käme damit der heutigen Definition eines Meters ziemlich nahe. Der Begriff Meter für diese Längeneinheit wurde allerdings zum ersten Mal von Tito Livio Burattini im Jahr 1675 verwendet. Er bezeichnete die Länge des Sekundenpendels als Metro Cattolico (katholischer Meter). 1675 Im Jahr 1793 wurde der Meter dann als der 40-millionste Teil der Länge des Erdmeridians, auf dem Paris liegt, also auf den zehnmillionsten Teil der Entfernung vom Pol zum Äquator, festgelegt. Im Jahr 1795 wurde ein Prototyp dieses Meters in Messing, im Jahr 1799 schließlich als Urmeter in Platin gegossen. Zur Bestimmung der Länge des Urmeters dienten die Ergebnisse der von Jean-Baptiste Joseph Delambre und Pierre Méchain zwischen 1792 und 1799 vorgenommenen Vermessung des Meridianbogens zwischen Dünkirchen und Barcelona. Genauere Vermessungen der Erde kamen später allerdings zu dem Ergebnis, dass das Urmeter ein wenig zu kurz geraten war. 1889 wurde vom zwischenzeitlich gegründeten BIPM ein neuer Standard eingeführt. Dazu wurde der internationale Meterprototyp angefertigt, ein Stab mit kreuzförmigem Querschnitt aus einer Platin-Iridium-Legierung im Verhältnis 90:10 und ein Meter wurde festgelegt als der Abstand der Mittelstriche zweier Strichgruppen bei einer Temperatur von 0 °C. Damit richtete sich das Meter nicht mehr nach der Vermessung der Erde. Kopien dieses Meterprototyps wurden an die Eichinstitute in vielen Ländern vergeben. Von 1960 bis 1983 war das Meter das 1.650.763,73-fache der Wellenlänge der sich im Vakuum ausbreitenden Strahlung, die von Atomen des Nuklids Krypton-86 beim Übergang vom Zustand 5d5 zum Zustand 2p10 ausgesandt wird. Seit 1983 wird das Meter als die Strecke definiert, die das Licht im Vakuum in einer Zeit von 1/299.792.458 Sekunde zurücklegt. Der Grund für diese Neudefinition ist, dass mittlerweile die Zeit (mit Atomuhren) viel genauer messbar ist als Strecken. Dies hat auch zur Folge, dass die Lichtgeschwindigkeit nun nicht mehr gemessen werden kann, sondern als Konstante festgelegt ist mit 299.792.458 m/s.

Abgeleitete Maßeinheiten

Im folgenden werden einige Beispiele für verschiedene Längen beschrieben. Zu den Vorsilben siehe auch die Liste der Vorsilben für Maßeinheiten.

Bekannte

Kilometer

Ein Kilometer, abgekürzt km, entspricht 1.000 Metern: 1 km = 103 m.

Zentimeter

Ein Zentimeter (veraltet auch Centimeter), abgekürzt cm, entspricht dem Hundertstel eines Meters: 1 cm = 10-2 m oder 0,01 m. Der Zentimeter ist die cgs-Einheit der Länge. Siehe auch: inch

Millimeter

Ein Millimeter, abgekürzt mm, entspricht dem Tausendstel eines Meters: 1 mm = 10-3 m oder 0,001 m.

Mikrometer

Ein Mikrometer (veraltet auch Mikron nach seiner alten Bezeichnung, oder My nach dem griechischen Buchstaben µ), abgekürzt µm, entspricht dem Millionstel eines Meters: 1 µm = 10-6 m = 0,000 001 m. Oder 1 µm = 10-3 mm, also ein eintausendstel Millimeter. My bezeichnet darüber hinaus im umgangssprachlichen Gebrauch oft kleinste Längen, die gerade noch erkennbar sind, obwohl ein Mikrometer eigentlich nicht mit freiem Auge wahrgenommen werden kann. Die Messschraube, ein Längenmessgerät, wird wegen ihrer Genauigkeit oft Mikrometerschraube oder kurz Mikrometer genannt.

Nanometer

Ein Nanometer, abgekürzt nm, entspricht dem Milliardstel eines Meters: 1 nm = 10-9 m. Oder 1 nm = 10-6 mm, also ein millionstel Millimeter. Ein Nanometer entspricht in einen Stück Metall ungefähr einer Strecke von vier benachbarten Atomen. Die kleinsten mit einem Lichtmikroskop erkennbaren Strukturen sind etwa 500 nm groß. Zur Untersuchung von Strukturen unterhalb von 500 nm verwendet man Rasterelektronenmikroskope, Rastertunnelmikroskope oder Rasterkraftmikroskope. siehe auch: Nanotechnologie

Pikometer

Ein Pikometer (veraltet auch Picometer), abgekürzt pm, entspricht dem Billionstel eines Meters: 1  pm = 10-12 m. Der Pikometer ist geeignet für Messungen innerhalb der Atomhüllen. Ein Atom hat einen Durchmesser zwischen 50 und 600 pm. Der Durchmesser eines Atomkerns liegt um 0,01 pm. 100 pm = 1 Ångström.

Femtometer

Ångström Ein Femtometer (Einheitenzeichen: fm), ist das Billiardstel eines Meter:und ein Billionstel von einen Millimeter 1 fm = 10-15 m. Der Femtometer wurde früher in der Atom- und Kernphysik auch als Fermi bezeichnet; seine Verwendung führt zu übersichtlichen Zahlenwerten bei der Angabe von Atomkern-Durchmessern. Denn der Durchmesser eines Atomkerns beträgt etwa 10 fm. Protonen und Neutronen haben einen Durchmesser von etwa 1,6 fm . Die kleinsten Atomradien messen 51000 fm = 51 pm.

Weniger bekannte


- Ein Megameter, abgekürzt Mm, entspricht 1.000 Kilometern = 106 m.
- Ein Myriameter entspricht 10.000 m = 10 km = 104 m. Der Gebrauch der Vorsilbe myria ist jedoch seit 1960 nicht mehr zulässig.
- Ein Hektometer abgekürzt hm, entspricht 100 m = 102 m.
- Ein Dekameter abgekürzt dam, entspricht 10 m = 101 m.
- Ein Dezimeter, abgekürzt dm, entspricht dem Zehntel eines Meters: 1 dm = 10-1 m.
- Ein Attometer, abgekürzt am, entspricht dem Trillionstel eines Meters: 1 am = 10-18 m.
- Ein Zeptometer, abgekürzt zm, entspricht dem Trilliardstel eines Meters: 1 zm = 10-21 m.
- Ein Yoktometer, abgekürzt ym, entspricht dem Quadrillionstel eines Meters: 1 ym = 10-24 m.

Siehe auch


- SI-Einheiten
- -metrie
- -meter
- Metrik
- Meterstab
- Maßeinheiten
- Längenmaß

Weblinks


- [http://www.ptb.de/de/wegweiser/einheiten/_index.html Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt PTB als "Hüterin der Einheiten"] Kategorie:SI-Einheit ja:メートル ko:미터 ms:Meter simple:Metre th:เมตร

Sekunde

Die Sekunde (verkürzt von lat. pars minuta secunda „dem veminderten Part (nochmals) vermindert folgend“ = sequi) ist die SI-Basiseinheit der Zeit. Im SI-Einheitensystem ist die Sekunde durch ein atomares Zeitnormal definiert, da dies eine erheblich größere Genauigkeit und langfristige Konstanz gewährleistet als astronomische Zeitnormale wie Sonnensekunde oder Ephemeridensekunde.

Aktuelle Definition

Eine Sekunde ist definitionsgemäß das 9.192.631.770-fache der Periode einer Mikrowelle, die mit einem ausgewählten Niveauübergang im Cäsiumatom in Resonanz ist. Anders gesagt: das 9.192.631.770-fache der Periodendauer der dem Übergang zwischen den beiden Hyperfeinstrukturniveaus des Grundzustandes von Atomen des Nuklids 133Cs entsprechenden Strahlung.

Alte Definitionen

Diese Festlegung wurde eingeführt, damit ein durchschnittlicher Sonnentag, der einer Drehung der Erde um ihre Achse, so dass die Sonne wieder an der gleichen Stelle zu sehen ist (das war die historische Definition der Sekunde), entspricht, 24 · 60 · 60 Sekunden gleich ist. Da dies wegen der Verlangsamung der Erdrotation (Gezeiten-Reibung) und einiger unregelmäßigen Änderungen durch Magmaströme zwischen Erdmantel und Erdkern nicht mehr ganz stimmt, wurden Schaltsekunden eingeführt.

Größenbeispiele

Millisekunde

Eine Millisekunde beschreibt den tausendsten Teil einer Sekunde. Abgekürzt wird die Millisekunde mit ms. 1 ms = 1/1.000 s = 1 · 10–3 s In 1 ms legt das Licht eine Strecke von 299,792 km zurück. Schwingungen mit 1 ms Periodendauer haben eine Frequenz von 1 kHz.

Mikrosekunde

Eine Mikrosekunde beschreibt den millionsten Teil einer Sekunde. Abgekürzt wird die Mikrosekunde mit µs. 1 µs = 1/1.000.000 s = 1 · 10–6 s In 1 µs legt das Licht eine Strecke von 299,79 m zurück. Schwingungen mit 1 µs Periodendauer haben eine Frequenz von 1 MHz.

Nanosekunde

Eine Nanosekunde beschreibt den milliardsten Teil einer Sekunde. Abgekürzt wird die nanosekunde mit ns. 1 ns = 1/1.000.000.000 s = 1 · 10–9 s In 1 ns legt das Licht eine Strecke von 0,3 m zurück. Schwingungen mit 1 ns Periodendauer haben eine Frequenz von 1 GHz.

Picosekunde

Eine Picosekunde (auch Pikosekunde) beschreibt den billionsten Teil einer Sekunde. Abgekürzt wird die Picosekunde mit ps. 1 ps = 1/1.000.000.000.000 s = 1 · 10–12 s In 1 ps legt das Licht eine Strecke von 0,3 mm zurück. Schwingungen mit 1 ps Periodendauer haben eine Frequenz von 1 THz.

Femtosekunde

Eine Femtosekunde beschreibt den billiardstel Teil einer Sekunde. Abgekürzt wird die Femtosekunde mit fs. 1 fs = 1/1.000.000.000.000.000 s = 1 · 10–15 s In 1 fs legt das Licht eine Strecke von 0,3 μm zurück. Schwingungen mit 1 fs Periodendauer haben eine Frequenz von 1 PHz (Petahertz). Die Periodendauer von sichtbarem Licht beträgt etwa 1,30 bis 2,57 fs.

Siehe auch:


- Internationales Einheitensystem (SI)
- Liste der Vorsilben für Maßeinheiten
- Atomuhr
- Jiffy

Wikipedia-Links zum Themenkomplex Kalender und Zeit

Weblinks


- [http://www.ptb.de/de/org/4/44/441/info1.htm#Sekunde Die Sekundendefinition von 1967 bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt]
- [http://www.ptb.de/de/wegweiser/infoszurzeit/_index.html Zeit - Physikalisch-Technische Bundesanstalt]
- [http://archiv.christoph-hoffmann.de/ESS/Semi/DieZeit.pdf Die Zeit - eine Seminararbeit] Kategorie:SI-Einheit Kategorie:Zeitbegriff ja:秒 simple:Second

Volt

Das Volt ist die abgeleitete SI-Einheit der elektrischen Spannung mit dem Einheitenzeichen V. Das Volt ist nach dem italienischen Physiker Alessandro Volta benannt. Ein Volt ist gleich der elektrischen Spannung zwischen zwei Punkten eines homogenen, gleichmäßig temperierten Linienleiters, in dem bei einem stationären Strom von einem Ampere zwischen diesen beiden Punkten die Leistung ein Watt umgesetzt wird. : [U]_=\mathrm=\frac =\frac =\frac Woher das im deutschen übliche Formelzeichen U kommt, ist nicht bekannt. International ist das Formelzeichen für Spannung dagegen ein E, im angelsächsischen Sprachraum auch häufig ein V (Voltage). Siehe auch: Elektrizität Kategorie:SI-Einheit Kategorie:Theoretische Elektrotechnik ja:ボルト (単位) ko:볼트

Strecke

Der Begriff Strecke bezeichnet:
- in der Geometrie eine beidseitig begrenzte gerade Linie, siehe Strecke (Geometrie).
- im Bergbau den horizontalen Grubenbau.
- in der Jägersprache die gesamte Menge der erlegten Beute
- ein Stück eines zurück zu legenden Weges (siehe auch Eisenbahnstrecke, Flugstrecke)
- eine Maschine zum Strecken von Kardenbändern in der Textilindustrie, siehe Strecke (Textilmaschine).

Dauer

Dauer bezeichnet
- die zeitliche Ausdehnung eines Ereignisses
- einen Ortsteil der Kreisstadt Prenzlau in Brandenburg
- eine ehemalige deutsche Automarke, siehe: Dauer (Auto)

Leistung (Physik)

Die Leistung, Formelzeichen: P, von engl. "Power", wird in der Physik durch den Quotienten aus verrichteter Arbeit ΔW (= Energie) und der dazu benötigten Zeit Δt definiert: : P := \frac bzw. differentiell : P(t) := \frac Die SI-Einheit der Leistung ist Watt (abgekürzt: W). Die in einem Zeitintervall der Länge T verrichtete mittlere Leistung ist : \bar P = \frac1T\int_0^T P(t)\mathrmt Die physikalischen Begriffe Leistung, Kraft, Energie bzw. Arbeit werden mit anderen Bedeutungen verwendet als dies im alltäglichen Leben üblich ist. So wird in der Umgangssprache Leistung mehr als Synonym für Erfolg verwendet, z.B. "gute Leistung", "schulische Leistung".

Mechanische Leistung

Um in einer Zeit Δt eine Strecke (Geometrie) Δs (d.h. mit der Geschwindigkeit v := \frac) gegen eine konstante Kraft F zurückzulegen ist nach der obigen Definition also eine Leistung : P = \frac = Fv bzw. vektoriell : P = \frac = \vec F\cdot\vec v aufzubringen. Für die Rotation um eine Winkel Δφ gegen ein Drehmoment M gilt analog : P = \frac = \omega\cdot M wobei \omega := \frac die Winkelgeschwindigkeit bezeichnet.

Elektrische Leistung

Die elektrische Momentanleistung, die in einem Bauelement umgesetzt wird, ist bei hinreichend kleinen Frequenzen das Produkt von elektrischer Spannung U und Stromstärke I. : P(t) = U(t)\cdot I(t) Für periodische Wechselstromgrößen lassen sich folgende Leistungen bestimmen:
- Augenblickswert der Leistung
- Scheinleistung
- Wirkleistung
- Blindleistung

Beispiele

Da die Umsetzung von Energie (und somit ihre Ableitung nach der Zeit, also die Leistung) einen universellen Vorgang von der Ebene der Quarks bis zu Supernovae darstellt, umfasst die Manifestation von Leistung viele Größenordnungen.
- Motorleistung eines Autos in Kilowatt (alte Einheit PS, Pferdestärken)
- Leistung eines elektrischen Kraftwerkes in Kilowatt oder Megawatt
- Leistungsaufnahme eines elektrischen Gerätes in Watt z. B. Haartrockner 1000 Watt Vorsicht: Eine Kilowattstunde (kWh) ist keine Leistungseinheit, sondern eine Energieeinheit. Umgekehrt ist der umgangssprachliche Gebrauch von Kilowatt (kW) als Energieeinheit ebenfalls unrichtig und eine Quelle von Missverständnissen. Ganz falsch ist auch der bei manchen beliebte Gebrauch von kWh/h als Energieeinheit. Zahlenwertangaben der Leistung als Effektivwert = RMS sind nicht richtig. Solche Angaben findet man häufig im Zusammenhang mit Lautsprechern und Verstärkern
:Es gibt keine Watt-RMS! Die Leistung wird auch als Pegel in dB angegeben (siehe auch: Leistungspegel).

Siehe auch


- Thermische Leistung
- Sinus-RMS-Leistung
- Mechanische Leistung
- Indizierte Leistung
- Sendeleistung
- Leistungsmesser
- Nennleistung
- Watt (Einheit)
- Schallleistung
- Größenordnung (Leistung) Kategorie:Leistung (Physik) ja:仕事率 ms:Kuasa (fizik)

Gramm

Ein Gramm ist eine SI-Einheit für die Masse. Der Name stammt vom griech.-lat. grámma - Geschriebenes, Schrift, 1/24 Unze. 10-12Mt = 10-9kt = 10-6t = 10-3kg = 1 g = 103mg = 106µg = 109ng = 1012pg 1 pound = 16 ounce = 453,59238 g Das Gramm ist nach dem SI-Einheitensystem definiert als 1/1000 des Kilogramms (kg). Es ist zu beachten, dass einzig das Kilogramm eine Basisgröße des SI ist. Um in wissenschaftlichen Berechnungen Kompatibilität zu den anderen SI-Einheiten zu gewährleisten, ist es daher notwendig, alle Gewichtsangaben in kg umzurechnen. 1 Gramm Wasser nimmt bei einer Temperatur von 3,98 °C und einem Luftdruck von 101,325 kPa das Volumen von einem Kubikzentimeter bzw. von einem Milliliter ein. Seit 1889 ist der tausendste Teil des Urkilogramms, welches in Paris aufbewahrt wird, als ein Gramm festgelegt. In Österreich (und auch den anderen Nachfolgestaaten Österreich-Ungarns) wird im Alltag üblicherweise die Maßeinheit Dekagramm (= 10 Gramm) mit der Abkürzung dag (früher dkg) verwendet. Siehe auch: Größenordnung (Masse) Kategorie:SI-Einheit ja:グラム ko:그램

Kelvin

Das Kelvin ist die SI-Basiseinheit der thermodynamischen Temperatur und ihrer Skala, der Kelvin-Skala. Das Kelvin ist (neben dem Grad Celsius) in Deutschland und Österreich die gesetzlich vorgeschriebene Temperatureinheit. Die Kelvin-Skala ist per Definition seit 1968 nicht mehr in Grad unterteilt. Es heißt deshalb nicht mehr „19 Grad Kelvin“ (oder „19 °K“) sondern einfach nur „19 Kelvin“ (19 K). Es wurde benannt nach William Thomson, dem späteren Lord Kelvin, der mit 24 Jahren die thermodynamische Temperaturskala einführte.

Definition

Das Kelvin wurde durch die CGPM zum ersten Mal 1954 und in der heute gültigen Form erneut 1968 definiert und als SI-Basiseinheit festgelegt: :„Das Kelvin, die Einheit der thermodynamischen Temperatur, ist der 273,16te Teil der thermodynamischen Temperatur des Tripelpunktes des Wassers.“ (amtliche Übersetzung aus dem Englischen; gemeint ist reines Wasser) Diese Definition macht keinen Unterschied zwischen der Anwendung des Kelvin für die Angabe einer absoluten Temperatur und eines Temperaturunterschieds. Zu einem einfacheren Verständnis des Kelvins gelangt man durch Rückführung auf die Temperatureinheit „Grad Celsius“. Der Nullpunkt der Kelvinskala liegt am absoluten Nullpunkt bei -273,15 °C. Diese Temperatur wird als absoluter Nullpunkt bezeichnet, da eine tiefere Temperatur nicht möglich ist (Dritter Hauptsatz der Thermodynamik). Ein Temperaturunterschied von einem Kelvin ist der 273,16te Teil des Temperaturunterschieds zwischen dem absoluten Nullpunkt und der thermodynamischen Temperatur des Tripelpunktes von Wassers (0,01 °C). Durch diese Festlegung wurde erreicht, dass die Differenz zwischen zwei Temperaturwerten von einem Kelvin und einem Grad Celsius genau gleich sind und : \frac=\frac, weil \Delta 1 \, \mathrm \left( = 1 \, \mathrm \right) = 1 \, \mathrm ergibt. Hierbei gilt es zu beachten, dass die Einheit Grad (grd.) nicht mehr gültig ist und durch das Kelvin ersetzt wurde. Das Grad wurde früher benötigt, da es aufgrund der Definition des Grad Celsius mit einem nicht-absoluten Nullpunkt nicht möglich ist, dieses direkt zur Angabe von Temperaturdifferenzen zu verwenden. Da es unhandlich ist, die Definition des Kelvins zum Kalibrieren von Messinstrumenten für vom Tripelpunkt des Wassers weit entfernte Temperaturen zu verwenden, existiert die „International Temperature Scale of 1990“ (ITS-90). Dort sind Temperaturen von Ereignissen aufgeführt, die sich über einen großen Temperaturbereich verteilen.

Anwendung

Kelvin wird vor allem in der Thermodynamik, Wärmeübertragung und allgemein den Naturwissenschaften zur Angabe der Temperatur, sowie zur Angabe von Temperaturdifferenzen verwendet. Bei der Kelvin-Skala ist die mittlere kinetische Energie der Teilchen (Atome oder Moleküle) proportional zur Temperatur, das heißt eine doppelte kinetische Energie entspricht einer doppelten Temperatur (in Kelvin). Ein weiterer Zusammenhang leitet sich aus der Maxwell-Boltzmann-Verteilung ab: eine Verdopplung der Temperatur auf der Kelvin-Skala führt bei idealen Gasen zu einer Erhöhung der quadratisch gemittelte Teilchengeschwindigkeit um den Faktor \sqrt 2 \approx 14142.

Eigenschaften

Aus der Definition folgt unmittelbar die exakte Festlegung der Temperatur des Tripelpunktes von Wasser (nicht umgekehrt). Der Gefrierpunkt des Wassers bei Normalbedingungen ist auf der Kelvin-Skala nicht exakt 273,16 K, sondern beträgt 273,16 K - 0,010000 K = 273,15 K (momentane Messgenauigkeit). Die Temperatur wird durch diese Definition mit der Energie verknüpft und heißt daher thermodynamische Temperatur. Die thermodynamische Temperatur eines Körpers (oder Systems) steht im Zusammenhang mit seinem Energiegehalt. Enthält er keine Energie, dann hat er die Temperatur 0 K und befindet sich somit am absoluten Nullpunkt. Wenn der Zahlenwert einer Temperatur T1 auf der Kelvin-Skala x-mal größer ist als der einer anderen Temperatur T2, so ist der Energiegehalt bei T1 x-mal so hoch wie der bei T2 (im Gegensatz dazu siehe die Celsius-Skala). Für diese genannte Proportionalität müsste aber die Gerade durch den Nullpunkt gehen. Das geht sie jedoch nicht. Die Art der Definition wurde so gewählt, dass sie leicht in die Praxis umgesetzt werden kann. Weil der Tripelpunkt einer Substanz eine (überall und immer) gleichbleibende Stoffeigenschaft ist - das heißt wenn sich Wasser an seinem Tripelpunkt befindet, hat es stets dieselbe Temperatur (und denselben Druck) - werden heute unter anderem Tripelpunktzellen zur Kalibrierung von Temperaturmessgeräten eingesetzt.

Geschichte

Die Teilungen der von William Thomson vorgeschlagenen absoluten Temperaturskala trugen zunächst die Bezeichnung °A (für absolute). Im SI galt von 1948 bis 1968 das °K (Grad Kelvin, bis 1954 auch Grad Absolut) als Temperatureinheit. Außerdem wurden im genannten Zeitraum Temperaturdifferenzen - abweichend von Temperaturangaben - in deg (Grad) angegeben. Die Verwendung dieser alten Einheiten ist heute in Deutschland nicht mehr zulässig. Bereits 1948 wurde durch die CGPM eine absolute thermodynamische Skala mit dem Tripelpunkt des Wassers als einzigem fundamentalen Fixpunkt festgelegt, aber noch nicht mit der Temperatur verknüpft.

Farbtemperatur

In Kelvin wird außerdem die Farbtemperatur gemessen, die besonders in der Fotografie wichtig ist.

Temperatur und Energie

Gemäß der kinetischen Gastheorie ist in einem idealen Gas die mittlere kinetische Energie der Partikel \overline proportional zur absoluten Temperatur T. Dabei enthält die Proportionalitätskonstante die Boltzmannkonstante kB. Die Beziehung lautet: :\overline = \frac \, k_\mathrm \, \mathrm Die numerische Beziehung zwischen der mittleren Energie \overline in Elektronenvolt und der Temperatur T in Kelvin lautet dann wie folgt: : \overline=\mathrm \cdot \frac \cdot \frac \ \frac beziehungsweise : \mathrm = \cdot \frac \cdot 11605 \ \frac

Tabellen

Siehe auch


- Grad Celsius
- Grad (Temperatur)
- Temperatur
- SI-Einheiten

Weblinks


- [http://www.chemie.fu-berlin.de/chemistry/general/units.html#temp Temperatur-Umrechnungen: Kelvin, Fahrenheit, Celsius, Reaumur und Rankine]
- [http://www.its-90.com/ Website der ITS-90 (engl.)] Kategorie:SI-Einheit Kategorie:Thermodynamik Kategorie:Temperaturmessung ja:ケルビン ko:켈빈 simple:Kelvin th:เคลวิน

Kreisprozess

Ein Kreisprozess ist ein Vorgang, der sein System wieder in den Ausgangszustand zurück bringt. In der Thermodynamik sind Kreisprozesse für Wärmekraftmaschinen von Bedeutung, weil diese periodisch Zyklen durchlaufen. Dazu ist es nötig, dass das Arbeitsmedium immer wieder die ursprüngliche Zustandsgröße (Druck, Temperatur, Dichte ..) erreicht.
Zur Beurteilung der Effizienz eines Kreisprozesses dient ein idealer theoretischer Kreisprozess, der Carnot-Prozess. Technisch wichtige Kreisprozesse:
- Diesel-Prozess - Dieselmotor
- Otto-Prozess - Ottomotor
- Seiliger-Prozess - allgemein für Verbrennungsmotoren
- Stirling-Prozess - Stirlingmotor
- Joule- oder Brayton-Prozess - Gasturbine
- Rankine-Prozess oder Clausius-Rankine-Prozess - Dampfturbine, Dampfmaschine
- Ericsson-Prozess - Ericssonmotor Man unterscheidet zwischen linksgängigen und rechtsgängigen Kreisprozessen.
- Linksgängige Kreisprozesse: Wärmepumpen, Kältemaschinen
- Rechtsgängige Kreisprozesse: Wärmekraftmaschinen Kategorie:Thermodynamik

Elektronenvolt

Das Elektronenvolt oder Elektronvolt (Einheitenzeichen eV) ist eine Einheit der Energie (Formelzeichen E). Gesetzlich richtig und normgerecht ist in Deutschland nur die Bezeichnung "Elektronvolt", siehe Gesetz über Einheiten im Messwesen und DIN 1301.

Definition

1 eV = 1,602 176 462(63) · 10-19 J 1 Elektronenvolt ist die Energie, die ein Teilchen mit der Ladung 1 e (Elementarladung) erhält, wenn es die Spannung von 1 V frei im Vakuum durchläuft. Die Energie lässt sich einfach ins SI-System (zur Einheit Joule) überführen, indem man für den Buchstaben e die Elementarladung 1,602·10-19 Coulomb einsetzt.

Verwendung

Das Elektronenvolt wird als praktische Einheit in der Atomphysik und verwandten Fachgebieten verwendet. In der experimentellen Elementarteilchenphysik hat sich das Elektronenvolt als „handliche“ Einheit durchgesetzt. Sowohl die Ruhemasse von Elementarteilchen als auch die Energie, auf die sie in Elemantarteilchenbeschleunigern (Synchrotron) gebracht werden, werden in (Vielfachen von) Elektronenvolt angegeben. Die Umrechnung geschieht mit Hilfe der bekannten Gleichung aus der speziellen Relativitätstheorie :E = m \cdot c^2 ,wobei E für die Energie, m für die Masse und c für die Vakuumlichtgeschwindigkeit steht. Gebräuchliche dezimale Vielfache des Elektronvolt sind
- keV (Kilo-Elektronvolt)
- MeV (Mega-Elektronvolt) (die Ruheenergie eines Elektrons ist etwa 0,5 MeV)
- GeV (Giga-Elektronvolt) (die Ruheenergie eines Protons ist etwa 0,9 GeV)
- TeV (Tera-Elektronvolt) Als Vergleich: Die Spaltprodukte einer Kernspaltung haben eine Bewegungsenergie von zusammen etwa 200 MeV. Ein typisches Molekül in der Atmosphäre hat eine Bewegungsenergie (thermische Energie) von etwa 0,03 eV. Die Photonen von sichtbarem Licht (rot) haben eine Energie von etwa 2 eV. Um die mittlere kinetische Energie der Teilchen eines idealen Gases in die Temperatur des Gases umzurechnen, multipliziere man mit \frac \cdot 11.605 K/eV; siehe auch Maxwell-Boltzmann-Verteilung.

Siehe auch

Physikalische Konstanten, Beschleunigungsspannung.

Weblinks


- [http://www.ex.ac.uk/trol/scol/ccenrgy.htm Energie-Umrechnungsprogramm] Kategorie:Maßeinheit ja:電子ボルト ko:전자볼트

Cgs-System

Das CGS-Einheitensystem, auch CGS-System genannt, ist ein physikalisches Einheitensystem. Wie das heute gebräuchlichere SI-Einheitensystem beruht es auf den metrischen Einheiten Meter, Kilogramm und Sekunde, die aber in anderer Dezimalteilung, nämlich als Zentimeter, Gramm und Sekunde verwendet werden. Die Bezeichnung CGS ist aus den drei Basiseinheiten Zentimeter (cm), Gramm (g), Sekunde (s) abgeleitet; analog hierzu wird das SI auch MKS-System genannt. Seit dem frühen 19. Jahrhundert war das CGS-System das überwiegend benutzte Einheitensystem in den Naturwissenschaften. Bald wurden auch elektromagnetische Einheiten hinzugefügt, was zu vier verschiedenen Ausprägungen des CGS-Systems führte:
- Das elektrostatische esu (electrostatic unit; esu=dyn1/2×cm),
- das elektromagnetische,
- das gaußsche und das
- Heaviside-Lorentz-Einheitensystem. Sie unterscheiden sich in der Wahl der Proportionalitätskonstanten im Coulomb-Gesetz (elektrische Permittivität), im ampèreschen Gesetz und im faradayschen Induktionsgesetz. Weitere Informationen dazu befinden sich im Artikel elektromagnetische Einheiten. Nennenswerte Bedeutung hat heute nur noch das gaußsche CGS-System. 1954 empfahl eine internationale Kommission, das MKS-System als Grundlage für ein einheitliches Einheitensystem für Naturwissenschaften und Technik (siehe Geschichte von Maßen und Gewichten). Im Verlauf der folgenden Jahrzehnte wurde das CGS-System in Lehrbüchern und Berufspraxis weitgehend durch das SI verdrängt. Für Überschlagsrechnungen halten viele Physiker jedoch am CGS-System fest, da es in vielen Anwendungen auf handlichere Zahlenwerte als das SI-System führt: z. B. ist die Dichte von Wasser (ungefähr) 1 g/cm3 statt 1000 kg/m3, und das Erdmagnetfeld hat die Größenordnung 1 Gauß statt 10-4 Tesla. Eine andere Alternative ist das atomare Einheitensystem. ! ! ja:CGS単位系

Kalorie

Kalorie (von lat. calor, Wärme) ist eine seit dem 1. Januar 1978 nicht mehr zulässige Einheit der Energie, insbesondere der Wärmemenge W. Sie wurde durch das Joule abgelöst. Das Einheitenzeichen der Kalorie ist cal. Trotz der Umstellung auf Joule werden Brennwerte von Nahrungsmitteln nach wie vor in Kalorien bzw. Kilokalorien angegeben.

Definition

Während die SI-Einheit Joule stets denselben, eindeutigen Wert besitzt, wurden unterschiedliche Werte für den Betrag einer Kalorie festgelegt. Diese sind teilweise als Messergebnis definiert, wie zum Beispiel:
- die Wärmemenge, die bei normalem atmosphärischen Druck von 1013 hPa benötigt wird, um 1 Gramm Wasser von 14,5 °C auf 15,5 °C zu erwärmen,
- die Wärmemenge, die benötigt wird, um 1 Gramm Wasser von 4 °C auf 5 °C zu erwärmen,
- die Wärmemenge, die benötigt wird, um 1 Gramm Wasser von 19,5 °C auf 20,5 °C zu erwärmen,
- die durchschnittliche Wärmemenge, die benötigt wird, um 1 Gramm Wasser zwischen 0 °C und 100 °C um 1 Kelvin zu erwärmen. Andere Definitionen geben den Zahlenwert im Verhältnis zu einer anderen Maßeinheit an:
- Im Jahr 1929 wurde auf der International Steam Table Conference in London eine Internationale Kalorie als 1/860 einer Internationalen Wattstunde definiert. Mit der Einführung des absoluten Einheitensystems für elektrische Maßeinheiten änderte sich dieser Wert auf 1/859,858 Wattstunden (etwa 4,18674 J)
- Die thermochemische Kalorie wurde 1953 vom National Bureau of Standards der Vereinigten Staaten als 4,184 J definiert,
- Auf der Fifth International Conference on the Properties of Steam 1956 in London wurde eine Internationale Kalorie als 4,1868 J festgelegt. Die Zahl wurde gewählt, weil sie einfach durch 9 teilbar war und somit Umrechnungen zwischen den kg- °C- und Btu/Pound-°F-Systemen erleichterte.

Umrechnung

Hier die Umrechnung Kalorie in Joule und zurück für die wichtigsten Definitionen: ; 1 calIT := 4,1867 J (1 J = 0,23885 calIT) ; 1 calth := 4,184 J (1 J = 0,23901 calth) ; 1 cal15 := 4,18580 J (1 J = 0,23890 cal15)

Anwendung in der Ernährungslehre

In der Ernährungslehre wurde früher die Kalorie zur Angabe des Brennwerts von Lebensmitteln verwendet, heute dagegen hauptsächlich Joule. In Tabellen findet man oft beide Angaben. Oft wird im Ernährungsbereich fälschlicherweise die Bezeichnung "Kalorie" anstelle von "Kilokalorie" benutzt. So meint die Aussage: "Ein Gramm Fett enthält 9,3 Kalorien" eigentlich 9,3 kcal, also 9300 Kalorien. Dies rührt von der Definition einer "Kilogramm Kalorie" (kilogramm calorie, Einheitenzeichen C) im amerikanischen Raum her. Diese Einheit ist dort jedoch auch obsolet. Möglich ist auch eine Sprachänderung durch Verkürzung (Auslassung des ersten Teils), die dadurch zustande kam, dass "Kilo" nicht mehr als Modifikator der Maßeinheit wahrgenommen wurde und "Kalorie" werbewirksamer ist als "Kilokalorie".

Beispiele für Lebensmittel

Der Nährwert von Lebensmitteln beträgt in Kilokalorien:
- 1 Gramm Kohlenhydrate = 4,1 kcal
- 1 Gramm Eiweiß = 4,1 kcal
- 1 Gramm Fett = 9,3 kcal und in Kilojoule
- 1 Gramm Kohlenhydrate = 17 kJ
- 1 Gramm Eiweiß = 17 kJ
- 1 Gramm Fett = 38 kJ Bei Lebensmitteln wird, besonders in der Werbung, fälschlich oft von Kalorien gesprochen, obwohl Kilokalorien gemeint sind.

Kalorienverbrauch

Hier sind einige Beispiele aufgelistet vom Kalorienverbrauch. Alle Werte geben den Verbrauch von Kilokalorien pro Stunde an:
- Liegen: 68 (285 kJ)
- Stehen mit anlehnen: 71
- Sitzen: 72
- unanstrengendes Stehen: 75
- straffes Stehen: 78
- horizont. Gehen mit ca. 3,6 km/h: 210
- horizont. Marsch mit ca. 6 km/h: 350
- Fahrradfahren mit ca. 15 km/h: 380
- Schwimmen: 640 Grundumsatz pro Tag im Mittel: Männer: 1700 kcal/d (7100 kJ/d); Frauen: 1500 kcal/d (6300 kJ/d) Merksatz: Eine Kilokalorie entspricht der Menge an Energie, die notwendig ist, um ein Kilogramm Wasser um ein Grad Celsius zu erwärmen. Somit dient dieser Wert auch als feste Konstante = Wärmekoeffizient (K-Wert) in der Wärmelehre Wasser = 4,19K Beispiel: 1 Liter Mineralwasser mit einer Temperatur von 7  °C zu trinken (also auf 37  °C zu erwärmen) bedeutet für den Körper einen Energieaufwand von exakt 30 Kilokalorien (kcal) oder 125,6 kJ oder 0,035 kWh Brennwert Beispiel: Der Brennwert einer Tafel Schokolade (530 Kilokalorien) würde ausreichen, um 530 Liter Wasser um 1  °C zu erhitzen

Kalorienverbrauch als Wohlstandsindikator

Durch den Kalorienverbrauch pro Kopf lässt sich ermitteln, wie gut z.B. die Ernährungslage in einem Land ist. Deshalb ist der Kalorienverbrauch ein Wohlstandsindikator zur Klassifizierung von Entwicklungsländern.

Kalorienzählen zum Abnehmen?

1930 wurde von zwei Medizinern der Michigan Universität (USA) die Idee veröffentlicht, dass zu kalorienreiche Ernährung zu Fettleibigkeit führt. Obwohl diese Aussage nur auf wenigen und zu kurzen Beobachtungen basierte, wurde sie innerhalb kürzester Zeit als unumstößlich übernommen. Auch als die beiden Mediziner, einige Jahre später und nach weiteren Studien, selber Bedenken gegenüber ihrer These äußerten, wurden sie nicht mehr beachtet, denn ihre Theorie hatte bereits ihren Platz in den Studienplänen gefunden. Problematisch ist die Betrachtung der Kalorien vor allem deshalb, weil die Bestimmung des Kalorieninhalts im Labor (Verbrennung im Kalorimeter, um die enthaltene Wärmemenge zu bestimmen) nicht der Verwertung der Kalorien im Körper entspricht. So kann der Körper nicht einfach alle Lebensmittel "verbrennen", sondern nur wenige Stoffe direkt verwerten. Kohlenhydrate zum Beispiel werden nur als Glukose verwertet und ungesättigte Fette müssen erst in gesättigte Fette umgewandelt werden. Ballaststoffe können vom Körper gar nicht (z. B. Zellulose) oder nur schlecht verwertet werden, tragen aber dennoch zum angegebenen Kaloriengehalt eines Lebensmittels bei. Im Jahre 2004 wurde durch Berechnungen von Richard Feinman von der Staats-Universität in Brooklyn und seinem Kollegen Eugene Fine bestätigt, dass verschiedene Nährstoffe dem Körper trotz gleichen Kaloriengehalts unterschiedliche Energiemengen liefern. So werde bei Eiweißen viel mehr Energie in Wärme überführt als bei Kohlenhydraten und stehe daher dem Körper nicht mehr zur Verfügung. Quelle: [http://www.wissenschaft.de/wissen/news/243990.html www.Wissenschaft.de] Die Energieaufnahme unterliegt auch einem Gleichgewichtszustand. In einem bestimmten Maß regelt der Körper selber, welche Energiemenge er von einer gegebenen Nahrungsmenge aufnimmt. Beim Versuch abzunehmen, indem man dem Körper nur geringe Mengen an Kalorien zuführt, stellt der Körper seinen Stoffwechsel um. Wenn dann wieder die vorherige Menge an Nährstoffen zugeführt wird, wird der Gewichtsverlust oft nicht nur sehr schnell kompensiert, sondern man nimmt zusätzlich zu (Jojoeffekt).

Negative Kalorien

Von manchen Lebensmitteln wird behauptet, sie hätten negative Kalorien, d. h. bei ihrem Verzehr würde der Körper mehr Energie für die Verdauung verbrauchen als er aus ihnen aufnimmt. Je mehr man also äße, desto mehr nähme man ab. Diese Eigenschaft wird vor allem diversen Obst- und Gemüse-Sorten zugesprochen, etwa Äpfeln, Spargel oder einigen Kohlsorten. Wenngleich dies theoretisch denkbar wäre, so gibt es jedoch keine seriösen wissenschaftlichen Studien, die darauf hindeuten. Es ist vielmehr zu vermuten, dass der Verzehr dieser Lebensmittel ebenfalls dem Körper mehr Energie zuführt als er ihm abverlangt; es kann aber zu „gefühlten“ negativen Kalorien dadurch kommen, dass diese Lebensmittel andere, energiereichere Lebensmittel ersetzen und dadurch der ohnehin vorhandene Grundumsatz die aufgenommenen Kalorien überwiegt.

Kalorientabelle

Eine Kalorientabelle gibt einen Überblick über den Brennwert (Kalorien) der wichtigsten Lebensmittel. Beispiel: Rind-Filet (mager) 100 g: 100 kCal

Siehe auch


- Diät
- Kalorienbombe

Weblinks


- [http://ernaehrungs.info Ernährungs.info: Kaloriengehalt von Lebensmitteln und Kalorienbedarfsbestimmung (http://ernaehrungs.info)]
- [http://physics.nist.gov/Pubs/SP811/appenB9.html NIST Guide to SI Units - Appendix B9]
- [http://www.kaloriencenter.de KALORIENCENTER.de Energiebedarfsrechner zur Bestimmung des Grund- und Leistungsumsatzes - Über 8700 Nährwertangaben (u. a. kcal)]
- [http://www.kalorien.de kalorien.de]
- [http://www.fettrechner.de Fettrechner.de Errechnet die Kalorienmenge vieler Nahrungsmittel]
- [http://www.nist.gov/ National Institute of Standards and Technology (USA)] Kategorie:CGS-Einheit Kategorie:Maßeinheit ja:カロリー ko:칼로리 nb:Kalori

TNT-Äquivalent

TNT-Äquivalent ist eine nicht SI-konforme, aber weiterhin gebräuchliche Maßeinheit für die bei einer Explosion freiwerdende Energie. Die Angabe bezieht sich auf die gesamte freiwerdende Energie, nicht nur auf die kinetische Energie, die zum Beispiel bei Atomwaffen deutlich geringer als die Gesamtenergie sein kann. Deswegen ist die Sprengkraft nur bedingt mit der einer entsprechenden Menge des Sprengstoffs TNT vergleichbar. TNT-Äquivalent wird verwendet zur Angabe der Sprengkraft von militärischen Waffen, industriellen Sprengstoffen sowie anderen Sprengkörpern, oder auch allgemein für die Freisetzung von Energie, z. B. durch Meteoriteneinschläge. Vereinfachend wird manchmal nur das äquivalente Gewicht ("Sprengkraft 2 Kilotonnen") genannt. TNT hat eine molare Masse von 227,1 g/mol und setzt eine Energie von nicht ganz 250 kcal/mol frei (zur Zeit der Definition wurde nicht mit Joule (J), sondern mit thermochemischen Kalorien (cal) gerechnet). Daraus ergibt sich eine Sprengkraft von etwa 1100 kcal/kg oder 4,6 MJ/kg. Um eine "handliche" Einheit zu haben, wurde eine Kalorie als Basis genommen und das Energie-Äquivalent einer Kilotonne TNT als 1·1012 cal beziehungsweise 4,184·1012 J definiert. So ergibt sich: Andere Quellen verwenden fälschlicherweise die internationale Kalorie mit 4,1868 J anstelle der thermochemischen Kalorie als Basis. Die Abweichung ist mit weniger als 0,1 Promille im Vergleich zu den Messunsicherheiten zum Beispiel bei Atombombenexplosionen vernachlässigbar. Das TNT-Äquivalent von Feuerwerkskörpern liegt unter einem Gramm. Sprengsätze, die in terroristischen Anschlägen verwendet werden, haben eine Sprengkraft von 0,5 bis 1000 Kilogramm TNT. Ein TNT-Äquivalent von einer Kilotonne entspricht etwa einem Erdbeben der Stärke 4 auf der Richterskala. Die Atombombe, die von den Vereinigten Staaten 1945 über Hiroshima abgeworfen wurde, hatte eine Sprengkraft von etwa 15 Kilotonnen TNT. Im Jahr 1961 wurde von der UdSSR die größte jemals getestete Wasserstoffbombe mit ca. 50 Megatonnen TNT-Äquivalent gezündet (Zar-Bombe).

TNT-Equivalente

Equivalente chemischer Sprengstoffe und Sprengstoffgemische zu TNT
- müsste eigentlich 1,1 heißen (s.o.)

Siehe auch


- Bleiblockausbauchung

Weblinks


- [http://nuclearweaponarchive.org/Nwfaq/Nfaq1.html#nfaq1.3 Nuclear Weapons FAQ Abschnitt 1.3] Definition der Einheit Kilotonne TNT-Äquivalent. Kategorie:Maßeinheit Kategorie:Atomwaffe

Größenordnung (Energie)

Dies ist eine Zusammenstellung von Energiemengen verschiedener Größenordnungen zu Vergleichszwecken. Grundeinheit der Energie im SI-Einheitensystem ist 1 Joule (auch Wattsekunde bzw. Newtonmeter), das Formelzeichen E und das Einheitenzeichen J (Ws/Nm). Weitere im folgenden verwendete Einheiten:
- 1 KWh (Kilowattstunde) = 3.600.000 J Siehe Vorsilben für Maßeinheiten, Wissenschaftliche Notation

Attojoule - aJ


- 0,1602 aJ = 1,602·10-19 J – 1 eV

Femtojoule - fJ

1 Femtojoule = 10-15 J = 1000 Attojoule
- Beispiele gesucht

Picojoule - pJ

1 Picojoule = 10-12 J = 1000 Femtojoule
- Beispiele gesucht

Nanojoule - nJ

1 Nanojoule = 10-9 J = 1000 Picojoule
- 100 nJ = 1 erg (cgs-System)

Mikrojoule - µJ

1 Mikrojoule = 10-6 J = 1000 Nanojoule
- Beispiele gesucht

Millijoule - mJ

1 Millijoule = 0,001 J = 1000 Mikrojoule
- Beispiele gesucht

Joule - J

1 Joule = 1000 Millijoule
- 1,00 J – Erwärmt 1 g Luft um 1 °C bei 1013 hPa
- 4,184 J – Erwärmt 1 g Wasser um 1 °C = 1 Kalorie
- 98,1 J – Energie um 1 Liter Wasser 10 Meter hochzuheben/pumpen
- Beispiele gesucht

Kilojoule - KJ

1 Kilojoule = 1000 Joule
- 1 kJ –– „1 Joule“ im Sinne von Diäten
- 4,184 kJ – Erwärmt 1 Liter Wasser um 1 °C = 1 Kilokalorie –– „1 Kalorie“ im Sinne von Diäten
- 6 kJ – Energieverbrauch einer 100-W-Glühlampe in einer Minute
- 38 kJ – Energiegehalt von 1 Gramm Fett
- 385 kJ – Bewegungsenergie eines PKW (1000 kg) bei 100 km/h –– (1/2
- m
- v^2=1/2
- 1000kg
- (27,8m/s)^2

Megajoule - MJ

1 Megajoule = 106 J = 1000 Kilojoule
- 3,6 MJ = 1 KWh – übliche Abrechnungseinheit für Energielieferverträge (Strom, Gas, Heizenergie)
- ca. 7 MJ – täglicher Grundumsatz des erwachsenen menschlichen Körpers (ohne Betätigung)
- 10 MJ = Aufschlagenergie der CKEM (compact kinetic energy missile)
- 29,3076 MJ = 8,141 kWh = 1 kg SKE (Steinkohleeinheit)
- 32 MJ = Energiegehalt von einem Liter Benzin
- 41,868 MJ = 11,630 kWh = 1 kg ÖE (Öleinheit)
- Beispiele gesucht

Gigajoule - GJ

1 Gigajoule = 109 J = 1000 Megajoule
- 44 GJ = 4,4·1010 J – Explosionskraft der stäksten konventionellen Bombe MOAB (entspricht 10,5 T TNT)

Terajoule - TJ

1 Terajoule = 1012 J = 1000 Gigajoule
- 56 TJ = 5,6·1013 J – Explosionskraft der Atombombe Little Boy über Hiroshima (entspricht 13,4 kT TNT)
- 84 TJ = 8,4·1013 J – Explosionskraft der Atombombe Fat Man über Nagasaki (entspricht 20 kT TNT)

Petajoule - PJ

1 Petajoule = 1015 J = 1000 Terajoule
- 89.875.517.873.681.764 Joule ≈ 89,9 PJ = 8,99·1016 J – Vollständige Umwandlung von 1 Kilogramm Materie in Energie. (E=m·c²)
- 210 PJ = 2,1·1017 J – Explosionskraft der Zar-Bombe, der stärksten bisher getesteten Kernwaffe (entspricht 50 MT TNT)

Exajoule - EJ

1 Exajoule = 1018 J = 1000 Petajoule
- Beispiele gesucht 33 EJ = 3,3 x 1018 Joule = Asteroideneinschlag, Gewicht ca. 5Mio Tonnen (ungefähre Grösse der Cheopspyramide) Einschlaggeschw:. 20km/s

Zettajoule - ZJ

1 Zettajoule = 1021 J = 1000 Exajoule
- Beispiele gesucht

Yottajoule -YJ

1 Yottajoule = 1024 J = 1000 Zettajoule
- 384,6 YJ = 3,846·1026 J – Energieerzeugung der Sonne pro Sekunde ( entspricht 1.830.000.000 Zar-Bomben )
- 1013 YJ = 1037 Joule – Nova
- 1020 YJ = 1044 Joule – Supernova

Siehe auch

Größenordnung - für weitere Vergleichgrößen für andere Maßeinheiten. Liste der Vorsilben für Maßeinheiten Kategorie:Physik

Kategorie:SI-Einheit

Diese Kategorie enthält alle Einheiten des Internationalen Einheitensystems (SI), d. h. die 7 Basiseinheiten und die abgeleiteten Einheiten, darunter die 22 abgeleiteten Einheiten mit eigenem Namen. ! ja:Category:国際単位系 ko:분류:SI 단위계

WDRE Philadelphia

WDRE, known as "Philly's Modern Rock", is a former modern rock station that was broadcasted on the 103.9 frequency in the Philadelphia, Pennsylvania, USA area. The station helped launch the careers of many famous disc jockeys and local personalities. They include Preston Elliot and Steve Morrison of the Preston and Steve morning show on 93.3 WMMR Philadelphia, Bret Hamilton of WCAU-TV, Marilyn Russell (formerly of Y100, WXPN, WMGK), and Jim McGuinn (AKA Rumour Boy), the former Program Director of WPLY Y100 Philadelphia.

WDRE History

WDRE originally started out as 103.9 WIBF Jenkintown, Pennsylvania, which was owned by Fox Broadcasting (not related to Fox Broadcasting). The station was bought in October of 1992 by Jarad Broadcasting, and on November 9, 1992, WDRE New York started simulcasting it's programming with WIBF, and shortly after the simulcast began, WIBF's call letters were changed to WDRE (the same calls as WDRE New York). It was decided however in 1995 that WDRE New York would change it's call letters back to WLIR, thus making WDRE Philadelphia an independent local modern rock station. 1995 When WDRE Philadelphia became a local radio station, talent was hired from within the city (ie Bret Hamilton, formerly of WIOQ), and outside of the city. While WDRE never became a true mainstream radio station in the Philadelphia radio market, the station gained a cult status in the Philadelphia area, and as a result, events like the station's music festival held in (known as "DREfest"

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